Plenar - Freitag, 13. März 2026, 9:30 - 10:30 Uhr
Transdisziplinäre und partizipative Forschung in einer sich rapide verändernden (Forschungs-)Welt
Panelist:innen:
Florian Kern, Katharina Krüth, Sebastian von Peter, Flurina Schneider
Moderation: Thomas Korbun
Eine Besonderheit transdisziplinärer und partizipativer Forschung ist ihre enge Beziehung zu aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen. Sie greift neue gesellschaftliche Dynamiken auf, sei es als Forschungsgegenstand oder als Randbedingung ihrer Forschungspraxis. In der Plenarsession sollen verschiedene Herausforderungen, denen sich partizipativ und transdisziplinär Forschende aktuell gegenüber sehen, angesprochen und reflektiert werden. Dazu gehören etwa die veränderte gesellschaftliche Stimmung gegenüber weitreichenden Ansätzen sozial-ökologischer Transformationen oder ökonomische Krisenphänomene, die gesellschaftliche Prioritäten verschieben und zu stärker technologisch geprägten Ansätzen in der Forschungspolitik führen. Auch zunehmende Demokratiefeindlichkeit oder der Strukturwandel im Gesundheitssystem stellen Forschende vor neue Herausforderungen.
Welche Auswirkungen haben diese und weitere Entwicklungen auf die transdisziplinäre und partizipative Forschung? Wie lässt sich die veränderte gesellschaftliche Realität inhaltlich und methodisch integrieren? Wo gelingt das bereits gut und wo gibt es noch Leerstellen? Welche Rolle könnte die GTPF bei der Bearbeitung dieser Fragen in Zukunft spielen?
Die Diskutant:innen spannen das Thema in einer Tour d’Horizon in verschiedenen Perspektiven auf und stellen ihre Überlegungen zur Diskussion. Alle Teilnehmenden sind eingeladen, ihre Perspektiven in eine Fishbowl-Diskussion einzubringen. Ziel ist, den Erfahrungsschatz unterschiedlicher Teile der Communities zugänglich zu machen und weiterführende Überlegungen anzuregen.