Session 2.3 - Donnerstag, 12. März 2026, 15:45 - 17:00 Uhr
Figurationen transdisziplinärer und partizipativer Forschung: Eine performative Netzwerkanalyse
Konzeption und Moderation:
Mitglieder der GTPF bzw. AG Performative Soziologie
Transdisziplinäre Projekte scheitern oft an inkommensurablen Logiken zwischen Wissenschaft und Praxis, Verwaltung und Zivilgesellschaft, Profession und Ehrenamt.
Diese Session macht solche Spannungsfelder unmittelbar körperlich erfahrbar. Im Format einer szenischen Feldanalyse verkörpern die Teilnehmenden Akteure eines transdisziplinären Forschungsnetzwerks – z. B. aus Wissenschaft, Praxis, Politik, Fördergeber – und erproben, wie verkörperte Sachzwänge oder ausgespielte Machtasymmetrien physisch im Raum spürbar werden. Die Teilnehmenden sind aufgerufen in die Gegenwart dieser Spannungen einzutauchen. Welche Haltungen braucht es für eine gelingende transdisziplinäre Forschung?
Das kollaborative Ergebnis wird als Tableau Vivant vom und im Plenum präsentiert. Da heißt, am Ende positionieren sich die Teilnehmenden in einem erarbeiten Beziehungsgeflecht im Raum. In der Session folgt die Erkenntnis der gemeinsamen Erfahrung.